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Hopfenspargel – eine rare Delikatesse!

01.04.2019

Seit vergangenem Samstag ist es soweit, die Hopfenspargelsaison hat begonnen. Diesem Ereignis im Jahreskreis haben wir persönlich schon lange entgegengefiebert!

 

In den kommenden zwei Wochen haben Feinschmecker die seltene Gelegenheit sich diese außergewöhnliche Delikatesse in die eigene Küche zu holen.

 

Diese Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind zu den Hopfenbauern unseres Vertrauens, Familie Bogenrieder aus Mainburg in der Hallertau, gefahren, um uns mit besonders frischem Hopfenspargel einzudecken.

Unter Hopfenspargel versteht man die jungen Hopfentriebe, die im Frühjahr von den mehrjährigen Hopfenpflanzen geerntet werden können, denn für einen maximalen Hopfenertrag ist es sogar dienlich, dass diese zunächst zurückgeschnitten werden und danach lediglich die stärksten Triebe einer Pflanze stehen gelassen und angeleitet werden. Allerdings geht man im konventionellen Hopfenanbau beim Zurückschneiden der überschüssigen Triebe eher rabiat vor, sodass man keinen Hopfenspargel erhält und so das Wissen um diese wertvollen Sprossen fast in Vergessenheit geriet.

 

Damit die empfindlichen Triebe nicht verletzt werden, ist die Hopfenspargelernte reine Handarbeit und entsprechend ist dieses feine Gemüse auch nicht gerade günstig. Das Kilo kostet direkt vom Hopfenbauern 50 €, aber das ist er allemal Wert! Schließlich ist der Hopfenspargel das Sinnbild für den Frühlingsanfang und wir als sonnenliebende Wesen, lieben diese filigranen Vorboten wärmerer Tage. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Aber wie schmeckt er denn nun, dieser Hopfenspargel? Wir würden den Geschmack als leicht nussig, einen Hauch grasig und minimal süß beschreiben. Wir haben uns für den richtigen Auftritt ein Bayrisches Carpaccio gemacht.

 

Hirschrücken mariniert in Kürbiskernöl, grobem Pfeffer und Bad Reichenhaller Salz, verfeinert mit einer Creme aus eingedicktem Apfelsaft und Apfelessig garniert mit jungen Radischentrieben und etwas Abrieb vom gereiftem Allgäuer Bergkäse, dazu der im Biersud gegarte Hopfenspargel. Im Glas ein CEREVISIUM N° 2/XVII, das 25 Monate in der Flasche reifte und bereits letztes Frühjahr degorgiert wurde. Ein Traum.

 

Allerdings sind wir sowohl in Zubereitung als auch entsprechender Food-Fotografie nicht versiert genug und ersparen euch lieber den traurigen Anblick unserer grobmotorischen Anrichtungsweise. An diesem Umstand werden wir bis zur nächsten Saison etwas ändern - versprochen!

 

 

BEZUGSQUELLE FÜR HOPFENSPARGEL:

www.hopfensprossen.de

Wer nicht selber in die Hallertau fahren möchte oder kann, Familie Bogenrieder versendet auch per DHL für 10 € Versandaufwandspauschale.

 

 

 

 

 

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